Die bayerische SPD, wie ich sie sehe

Jetzt kommen sie aus ihren Ecken gekrochen, die blassen Genossen der bayrischen SPD. Pronold sicherte sich erst mal seinen Listenplatz, dann schmiss er hin. Wohlgemerkt, nicht den Listenplatz, nur den SPD Vorsitz. Das nenne  ich Timing!

Nun hört und liest man Namen, von denen man vorher nie etwas hörte.
Allerorten wird was von Neuanfang gefaselt, und dass die »Schulz-Welle« nun auch nach Bayern überschwappen würde.
Wenn Ihr euch da mal nicht täuscht.

Es macht ein furchtbares Bild, wenn die Stellvertreter und die Stellvertreter der Stellvertreter per Zeitungsmeldung ihren Senf verbreiten. Das mag dem eigenen Ego schmeicheln, der Partei nützt das überhaupt nicht.
Ein »Neuanfang«, auch in der bayrischen SPD, gehört erst mal in die Parteigremien, die dann zeitnah mit Pressemeldungen Öffentlichkeit herstellen. So und nur so bekommt das ein Gesicht.

Sonst wird das nichts mit dem Überschwappen.

Wenn ein charismatischer Vordenker fehlt, was seit Jahren der Fall ist, ist es um so wichtiger, eine in sich einige und geschlossene Truppe zu präsentieren.
Aber auch das vermisse ich.
 
In einem ist die bayrische SPD spitze. Wenn’s ums Gezänk geht, spielt sie erste Liga.
Allerdings steht so auch fest, die 14 Prozent werden in Stein gemeißelt sein.

4.2.17 06:36

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