Fazit 2016: Oder die Massenmörder im feinen Zwirn.

 Sie scheuen das Wort »Krieg«, statt dessen reden sie von »militärischer Auseinandersetzung«. Dadurch werden Rüstungsgeschäfte gigantischen Ausmaßes ermöglicht.

Die Krisenherde dieser Welt werden nicht befriedet, sondern am Köcheln gehalten. Nur so sind permanente Waffen- und andere Geschäfte möglich.

Ist mal nichts Passendes am Laufen, rasselt garantiert bald ein Durchgedrehter mit dem Säbel. Geldgier und Machthunger machen’s möglich. Am Frieden ist das Großkapital nicht interessiert, damit lässt sich nichts verdienen. Zerstören und Wiederaufbauen sind die Geschäfte, die sie mögen.

Sie selber sitzen fernab in ihren Nobelsuiten und reiben sich die Hände. Das leidende Volk wird ignoriert und als Kollateralschaden abgetan.

Erschlagene, Zerfetzte und Ertrunkene werden billigend in Kauf genommen!

Wer Waffen finanziert, muss sie nicht in den Händen halten. Wer Kriege anzettelt steht gewiss nicht im Schützengraben.

Wenn es dann noch heißt: »Wir müssen unsere Demokratie verteidigen und denen unsere westlichen Werte näherbringen!«, dann wird es unappetitlich um nicht zu sagen zum Kotzen.

Vor diesem Hintergrund ist der Wunsch:

»EIN GUTES NEUES JAHR«

Zynismus pur.

1.1.17 10:18

Letzte Einträge: Hochfrequenz und Buttermilch, Im Baumarkt ist die Hölle los, Sonntagmorgen nicht auf dem Balkon, Was machst Du da?, Es ist mir entfallen, Eremias 1.01 - Die Kontemplation

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